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Tote und Chaos bei schweren Regenstürmen in Kalifornien

Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien hat im Süden des US-Bundesstaats zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Freitag mitteilten. In Los Angeles starb ein Mensch an einem Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde.

Das Unwetter sorgte für viel Chaos.  SN/APA (AFP)/MARK RALSTON
Das Unwetter sorgte für viel Chaos.

In der Stadt wurden Berichten zufolge insgesamt 150 Leitungen beschädigt, so dass zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten.

In der nordöstlich an Los Angeles grenzenden Stadt Duarte wurden Anrainer aufgefordert, wegen der Gefahr durch Schlammlawinen ihre Häuser zu verlassen. Auch den Einwohnern von Camarillo Springs im Norden der Millionenmetropole wurde empfohlen, sich in Sicherheit zu bringen.

Der Sturm und die damit einhergehenden ergiebigen Regenfälle betrafen vor allem den Süden des Bundesstaats. Die Auswirkungen des Unwetters waren aber bis nach San Francisco zu spüren.

Quelle: Apa/Ag.

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