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Tote und Verletzte durch Tropensturm in Mosambik und Uganda

Im Osten Afrikas sind durch schwere Unwetter zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Ein Tropensturm hat in Mosambik nach Behördenangaben mindestens elf Menschen das Leben gekostet und mehr als 100 weitere verletzt. Nach heftigen Regenfällen in Uganda starben neun Menschen, darunter auch ein Kind, wie Irene Nakasiita, wie eine Sprecherin des Roten Kreuzes am Mittwoch sagte. Im Südwesten des Landes seien am Hang stehende Häuser durch Schlammlawinen weggerissen worden.

Regenfälle verursachten schwere Schäden in Teilen Afrikas SN/APA/AFP/RIJASOLO
Regenfälle verursachten schwere Schäden in Teilen Afrikas

In Mosambik habe der Sturm "Ana" am Montag und Dienstag Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde entwickelt, sagte der Sprecher des Nationalen Instituts für Katastrophenmanagement (INGD), António de Beleza. Heftige Regenfälle verursachten schwere Schäden im Norden und im Zentrum des Landes mit knapp 32 Millionen Einwohnern. Nach INGD-Angaben wurden viele Häuser zerstört und wichtige Verkehrswege unterbrochen, Bäume und Strommasten stürzten um.

Seit vergangener Woche sind Teile des südlichen Afrikas von ungewöhnlich heftigen Niederschlägen betroffen. Mehr als 100 Menschen starben bereits in Fluten in Südafrika oder Lesotho. Auf der vor Afrikas Ostküste gelegenen Insel Madagaskar kamen nach einer Behördenbilanz vom Mittwoch 39 Menschen ums Leben. Die Wohnungen von mehr als 100.000 Inselbewohnern wurden durch die Fluten unbewohnbar. Der Tropensturm "Ana" war von Madagaskar aus nach Mosambik gezogen. Die Sachschäden liegen in Millionenhöhe. Der Süden von Afrika befindet sich derzeit in der sommerlichen Zyklon-Saison, die bis März oder April schwere Stürme und Niederschläge mit sich bringen kann.

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