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Trudeau besuchte Angehörige nach Schießerei in Fredericton

Nach einer tödlichen Schießerei im kanadischen Fredericton am vergangenen Freitag hat sich Kanadas Premierminister Justin Trudeau am Samstag mit Angehörigen der Opfer getroffen. Eine Debatte über das geltende Waffenrecht wollte er zu diesem Anlass nicht beginnen.

Über Waffengesetze wollte Trudeau nicht diskutieren SN/APA (AFP)/LARS HAGBERG
Über Waffengesetze wollte Trudeau nicht diskutieren

"Jetzt ist die Zeit, an die beiden mutigen Beamten zu denken, die im Dienst gefallen sind, und an die anderen beiden Opfer und ihre Familien sowie an die Gemeinden, die jetzt zusammenhalten", sagte Trudeau am Sonntag nach einem Besuch bei den Angehörigen.

Ein Krimineller hatte am Freitag in der 60.000-Einwohner-Stadt Fredericton, der Hauptstadt der Provinz New Brunswick, von einem Fenster aus in einen Hof geschossen. Zwei Männer und zwei Frauen wurden getötet. Zwei der Opfer waren Polizisten. Der Vorfall hatte Panik in der Stadt ausgelöst.

Angesichts zunehmender Waffengewalt in Kanada wurden Rufe nach einem Verbot von Handfeuerwaffen laut. Trudeau sagte diesbezüglich, es werde eine "Zeit geben, um darüber nachzudenken, was zum Schutz der Bürger und ihrer Gemeinden getan werden" könne. "Jetzt ist nicht die Zeit, um darüber zu sprechen", sagte er.

Quelle: Apa/Ag

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