Verrückt

Trump schläft bei Trumps Rede ein

Mit Joshua Trump hat US-Präsident Donald Trump einen jungen Namensvetter zu seiner Rede zur Lage der Nation eingeladen - weil der Bub wegen seines Nachnamens in der Schule gemobbt werde. Doch der Knirps musste dem Zeitpunkt der Rede Tribut zollen.

Der Sechstklässler aus Wilmington im US-Bundesstaat Delaware möge Naturwissenschaften, Kunst und Geschichte, schreibt das Weiße Haus in einem Kurzporträt des Buben.

Er liebe außerdem Tiere und wolle sich später auch beruflich mit Tieren beschäftigen. Sein "Held und bester Freund" sei sein Onkel Cody, der in der US-Luftwaffe dient.

"Leider ist Joshua wegen seines Nachnamens in der Schule gemobbt worden", heißt es dann in der Beschreibung des Weißen Hauses. "Er ist der First Lady und der Familie Trump für ihre Unterstützung dankbar."

Der Präsident hielt am Dienstagabend vor dem US-Kongress seine mit Spannung erwartete Rede zur Lage der Nation. Der Präsident, die First Lady und die Kongressmitglieder dürfen zu dieser Gelegenheit Gäste einladen - häufig beinhaltet die Auswahl eine explizite politische Botschaft.

Wie auch immer: Joshua Trump ist elf Jahre alt, die Rede zur Lage der Nation begann um 21 Uhr Ortszeit und der Präsident ist auch nicht unbedingt der mitreissendste Orator unserer Tage. Und folglich hat die Müdigkeit den kleinen Trump übermannt als der große Trump sich zu aktuellen politischen Fragen äußerte.

Quelle: SN

Aufgerufen am 24.10.2020 um 02:22 auf https://www.sn.at/panorama/international/trump-schlaeft-bei-trumps-rede-ein-65291029

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