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UN-Klimaabkommen für Luftfahrt offenbar zunächst freiwillig

Das geplante UN-Abkommen über die Begrenzung des CO2-Ausstoßes bei Verkehrsflugzeugen könnte die ersten fünf Jahre auf Freiwilligkeit beruhen und nicht wie ursprünglich vorgesehen für einige Länder verpflichtend sein. Bisher habe man sich nicht auf die Messgrößen einigen können, die einzelne Staaten zur Beteiligung an dem Abkommen gezwungen hätten, sagten an den Gesprächen beteiligte Personen.

Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) trifft sich vom 27. September bis 7. Oktober, um eine Vereinbarung zum CO2-Ausstoß bei internationalen Flügen festzuzurren.

Fluggesellschaften, deren Länder sich freiwillig an dem Abkommen beteiligen, müssten ihren CO2-Ausstoß verringern oder Emissionsrechte von bestimmten Umweltprojekten kaufen. Einige Umweltgruppen kritisierten, eine Freiwilligkeit in der ersten Phase würde das Abkommen weiter verwässern. Es nehme ohnehin bereits zu viele Staaten aus.

Bei dem im Dezember erzielten Klimaabkommen in Paris war vereinbart worden, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit zu halten. Der Bereich Luftfahrt wurde damals nicht berücksichtigt.

Quelle: Apa/Ag.

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