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Unwetter spülte 1.400 Touristen auf indischen Inseln

Wegen eines tropischen Wirbelsturms sitzen auf Inseln in der Andamanensee im Indischen Ozean noch immer Hunderte Touristen fest. Die etwa 1.400 Gestrandeten würden gerettet, sobald das Unwetter nachlasse, schrieb Indiens Heimatminister Rajnath Singh am Donnerstag auf Twitter. Nach den jüngsten Wettervorhersagen sollte Zyklon "Vardah" bis Freitag abdrehen.

Die Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren liegt etwa 1.200 Kilometer östlich des indischen Festlandes. Singh zufolge sind alle auf der Insel Havelock festsitzenden Touristen versorgt. Boote der Marine haben nach Angaben eines Behördensprechers zudem Essen, frisches Wasser und Medikamente nach Port Blair auf der Insel Süd-Andaman gebracht. Auch Ärzte und Rettungskräfte seien an Ort und Stelle.

Viele Touristen säßen allerdings auch auf kleineren Inseln fest, die etwa 40 bis 60 Kilometer von Port Blair entfernt liegen und wegen des Unwetters seit Montag nicht hätten angefahren werden können. Dem Sprecher zufolge wurden durch den Sturm Straßen und Plätze überflutet, Bäume entwurzelt und Stromleitungen zertrennt.

Quelle: Apa/Dpa

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