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US-Militärflugzeug stürzte vor Japan ins Meer

Ein US-Militärflugzeug ist am Mittwoch mit elf Menschen an Bord vor Japan ins Meer gestürzt. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die US-Marine und das japanische Verteidigungsministerium meldete, wurden acht Personen gerettet. Nach den anderen drei wurde vor der südlichen Provinz Okinawa zunächst noch gesucht.

Die Transportmaschine vom Typ C2 befand sich demnach auf dem Weg zum US-Flugzeugträger Ronald Reagan im Philippinischen Meer, der sich dort zusammen mit der japanischen Marine zu einer Übung vor der südjapanischen Inselgruppe Okinotori aufhielt. Ein Triebwerksschaden könnte den Absturz des Frachtflugzeugs verursacht haben.

Die acht Geretteten seien in guter Verfassung, teilte die US-Marine mit. An der Suche nach den drei Vermissten beteiligten sich Marineschiffe beider Länder. Der Unfall ereignete sich rund 150 Kilometer nordwestlich der Okinotori-Inseln. Die Unglücksmaschine habe sich auf einem Routine-Transportflug befunden, hieß es. 

Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Unfällen des US-Militärs in der Region. Im Juni war der US-Zerstörer "Fitzgerald", der wie das abgestürzte Transportflugzeug zur 7. Flotte gehört, mit einem Containerschiff kollidiert. Dabei starben sieben US-Seeleute. Im Oktober geriet ein US-Marinehubschrauber bei einer Notlandung nahe eines Übungsgeländes auf Okinawa in Brand.

Quelle: Apa/Dpa

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