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US-Polizei nahm 25-Jährigen nach tödlichem Scherz-Notruf fest

Nach einem falschen Notruf, der dazu führte, dass in den USA ein Unschuldiger erschossen wurde, haben Polizisten einen Verdächtigen festgenommen. Er soll die Polizei angerufen und ihr eine Geiselnahme vorgetäuscht haben, woraufhin Beamte in der Stadt Wichita (Kansas) im Mittleren Westen einen 28-Jährigen erschossen hatten.

Lisa Finch, die Mutter des getöteten Andrew Finch. SN/AP
Lisa Finch, die Mutter des getöteten Andrew Finch.

Die Polizei nahm den 25-Jährigen in Los Angeles fest, wie die US-Sender ABC und NBC berichteten. Hintergrund des Fake-Notrufs soll ein Streit zwischen zwei Spielern von Internet-Computerspielen gewesen sein, wie NBC unter Berufung auf mehrere nicht genannte Quellen bei Strafverfolgungsbehörden berichtete. Demnach wollte der nun Festgenommene einem anderen Online-Gamer einen Streich spielen, gab jedoch bei der Polizei eine falsche Adresse an.

So gingen die Polizisten von einer Geiselnahme im Haus des 28-Jährigen aus, der mit dem Streit gar nichts zu tun hatte. Wie seine Mutter der Lokalzeitung "Wichita Eagle" sagte, spielte ihr Sohn keinerlei Computerspiele.

(Apa/Dpa)

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