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USA erreichten traurige Marke von einer Million Corona-Toten

Die Glocken der Kathedrale der US-Hauptstadt Washington haben am Montag 1.000 Mal geläutet. Die USA erinnerten damit an die rund eine Million Corona-Tote seit Beginn der Pandemie. Jeder Glockenschlag stand dabei für tausend Todesfälle. "Heute haben wir einen tragischen Meilenstein in unserem Land erreicht: Eine Million Amerikaner sind an den Folgen von Covid-19 gestorben", sagte der Dekan der Kathedrale, Randolph Marshall Hollerith. Das sind mehr als in jedem anderen Land.

Mehr Opfer als jedes andere Land auf der Welt SN/APA/AFP/STEFANI REYNOLDS
Mehr Opfer als jedes andere Land auf der Welt

Bis Montag waren nach den neuesten Daten der Johns Hopkins University mehr als 995.000 Menschen in den USA an dem Virus gestorben. Die Totenglocke der Kathedrale hatte bereits zuvor geläutet, wenn die USA andere symbolische Meilensteine der Pandemie überschritten hatte, etwa im September 2020, als das Land 200.000 Todesfälle verzeichnete. Als im Februar 2021 eine halbe Million Tote überschritten wurden, stellte US-Präsident Joe Biden fest, dass dies eine höhere Opferzahl sei als "der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg und der Vietnamkrieg zusammen".

Nach offiziellen Zahlen verzeichnen die USA die meisten Covid-Toten auf der Welt, noch vor Brasilien, Indien und Russland. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie zwischen dem 1. Jänner 2020 und dem 31. Dezember 2021 nach jüngsten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit zwischen 13 und 17 Millionen Todesopfer gefordert. Die Zahl umfasst sowohl verstorbene Corona-Infizierte als auch Menschen mit anderen Krankheiten oder Verletzungen, die wegen der Überlastung der Gesundheitssysteme nicht rechtzeitig behandelt werden konnten.

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