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Verkehrsunfall führte nach Schwangeren-Mord zu Verdächtigen

Ein Verkehrsunfall hat der deutschen Polizei die Fahndung nach einem mutmaßlichen Gewaltverbrecher erleichtert.

Verkehrsunfall führte nach Schwangeren-Mord zu Verdächtigen SN/APA (dpa)/Mario Obeser
Verdächtiger wurde von Lkw angefahren.

 Nach einer tödlichen Attacke auf eine Schwangere und ihr ungeborenes Kind in Bayern wurde ein Verdächtiger gefasst. Der ehemalige Geliebte der Frau wurde in der Nacht auf Samstag im schwäbischen Günzburg in ein Krankenhaus gebracht und dort identifiziert.

Bauarbeiter hatten den 39-Jährigen bereits am Freitagvormittag betrunken und schlafend auf einem Grünstreifen neben einer Autobahn gefunden. Wegen einer leichten Kopfverletzung kam er ins Spital, weigerte sich aber, sich behandeln zu lassen und verschwand. Nur kurze Zeit später erfasste ein Laster den mutmaßlichen Täter auf einer Bundesstraße und verletzt ihn schwer. Er kam zurück ins Krankenhaus, wo er als der Verdächtige erkannt wurde.

Dem Mann wird vorgeworfen, die 45 Jahre alte werdende Mutter am vergangenen Mittwoch mit einem Messer angegriffen und getötet zu haben. Die Polizei hatte ihn bereits wenige Stunden später als Tatverdächtigen ermittelt. Er hatte nach Angaben der Ermittler vor Monaten eine Liebesbeziehung mit der verheirateten Frau.

Diese erlitt bei der Tat zahlreiche Stich- und Schnittverletzungen und wurde am Mittwochnachmittag von ihrem Ehemann gefunden. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie wenige Stunden später ihren Verletzungen erlag. Das ungeborenes Kind war bereits unmittelbar nach der Tat gestorben.

Die Polizei hatte anschließend eine öffentliche Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter gestartet. Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes seien aus ganz Deutschland, Österreich und auch Tschechien eingegangen.

Quelle: APA

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