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Vier Tote bei Unfall in australischem Vergnügungspark

Beim Unfall auf einer Wildwasserbahn sind in einem australischen Vergnügungspark vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei wurden bei dem Unfall aus einem Gefährt geschleudert, die anderen beiden wurden eingeklemmt, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes. Die Opfer seien zwischen Anfang 30 und Anfang 40 gewesen. Für alle kam jede Hilfe zu spät.

"Wir sind schockiert und tief traurig über diesen tragischen Zwischenfall", sagte der Chef des Vergnügungsparks Dreamworld, Craig Davidson. Der Park liegt in der Touristenregion Goldküste im Nordosten Australiens. "Wir sind in Gedanken bei den betroffenen Familien und ihren Angehörigen."

Der Unfall ereignete sich an der Attraktion "Thunder River Rapids Ride", dabei dürfte sich ein Gefährt überschlagen haben. Zwei Opfer wurden herausgeschleudert, die anderen zwei dürften unter dem "Fahrzeug", eine Art Raft, gefangen gewesen sein.

Beim "Thunder River Rapids Ride" sitzen jeweils bis zu sechs Gäste angeschnallt auf Sesseln auf einem überdimensionalen Reifen, der durch geschlungene Kanäle mit reißendem Wasser getrieben wird. Die Gefährte können dabei mit "bis zu 45 km/h durch turbulente Stromschnellen sausen", wie es auf der Webseite von Dreamworld heißt. Die Wildwasserbahn ist für Familien empfohlen und ist für kleine Kinder ab zwei Jahren freigegeben.

Der Park, der im Jahr 1,8 Millionen Besucher hat, schloss nach dem Unfall. Viele Familien strömten verstört aus den Toren, wie lokale Fernsehsender zeigten. "Wir arbeiten mit der Polizei und den Rettungsdiensten daran, die Fakten zusammenzutragen", sagte Davidson. "Wir erwarten eine gründliche Untersuchung der Unglücksursache", sagte Regierungschef Malcolm Turnbull.

Quelle: Apa/Dpa

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