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Vier Tote durch Sturm "Enawo" in Madagaskar

In Madagaskar sind durch den Wirbelsturm "Enawo" mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Premierminister Olivier Mahafaly am Mittwoch mit, während sich der Sturm weiter auf die Hauptstadt Antananarivo zubewegte. Dort wurde "Enawo" in der Nacht zum Donnerstag mit einer Windgeschwindigkeit von etwa 90 Stundenkilometern erwartet.

Am Dienstag hatte der Sturm im Norden des afrikanischen Inselstaates Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Stundenkilometern erreicht. Im Viertel Ampefiloha in Antananarivo wurden in Erwartung des Zyklons 500 Menschen in Sicherheit gebracht, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die übrigen Bewohner wurden dazu aufgerufen, in den Häusern zu bleiben. Die Schulen wurden vorsorglich geschlossen.

Das Rote Kreuz rechnete damit, dass insgesamt etwa 700.000 Menschen in Madagaskar von dem Unwetter betroffen sein könnten. Madagaskar wurde laut der Hilfsorganisation zuletzt 2012 von einem derart schweren Sturm getroffen.

(Apa/Ag.)

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