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Vor Auktion: Genfer Staatsarchiv will Calvin-Dokument zurück

Beim Auktionshaus Sotheby's in New York soll eine Zahlungsbestätigung mit der Unterschrift des Genfer Reformators Johannes Calvin (1509-1564) versteigert werden. Dagegen setzen sich nun die Genfer Staatsarchive zur Wehr, wie die "Aargauer Zeitung" laut Kathpress berichtet. Kantonsarchivar Pierre Flückiger verlangt demnach, dass das Dokument dem Staat Genf zurückerstattet werde.

Flückiger wolle vermeiden, dass ein Markt für den Handel mit solchen Archivalien entstehen kann. Der Theologe Calvin hatte von der Genfer Kirche während seiner Anstellung alle drei Monate ein Goldstück im Wert von 125 Florin erhalten. Für diesen Lohn unterzeichnete er die Quittung. Das Dokument stammt laut Zeitung aus dem Jahr 1553. Vermutlich sei das Papier im 19. Jahrhundert gestohlen worden. Sotheby's taxiert den Wert des Schriftstücks auf umgerechnet knapp 18.000 bis 28.000 Euro.

Quelle: APA

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