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Waldbrände in Südkalifornien weiter eingedämmt

Die Feuerwehr in Kalifornien gewinnt die Oberhand gegen die verheerenden Busch- und Waldbrände im Süden des Westküstenstaates. Am Samstag meldete die zuständige Behörde, dass nun 40 Prozent des Flammenmeers unter Kontrolle seien.

Nach einer vorläufigen Schadensbilanz zerstörten die seit Dienstag tobenden Brände mehr als 300 Gebäude, darunter fast 100 Wohnhäuser. Knapp 15.000 Hektar Land waren in der bergigen Region, rund 100 Kilometer östlich von Los Angeles, verwüstet worden. Berichte über Todesopfer durch das von den Behörden mit dem Namen "Blue Cut" versehene Feuer gibt es bisher nicht.

Mehr als 82.000 Menschen mussten die Gefahrenzone zeitweise verlassen. Die meisten Bewohner durften inzwischen in ihre Häuser zurückkehren. Etwa 7.000 Menschen seien noch von Evakuierungen betroffen, hieß es am Samstag.

Die Brandursache wird noch untersucht. Eine Hitzewelle mit extrem trockener Luft, heftige Winde und die nach fünfjähriger Dürre ausgedorrte Vegetation in dem Westküstenstaat hatten die Katastrophe verschlimmert.

Quelle: Apa/Dpa

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