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Weiße Wand: Bergsteiger filmt Lawine am Mount Everest

Der Himalaya bebt mehrfach - und am höchsten Berg der Welt lösen sich Lawinen und Felsen. Es schien, als wenn ein "50 Stock hohes Gebäude in Weiß" auf ihn zuraste, sagte später ein Überlebender . Der deutsche Bergsteiger Jost Kobusch filmte den Lawinenabgang am Fuße des Mount Everest.

Nach der tödlichen Erdbeben-Lawine am Mount Everest ist die Rettung der festsitzenden Bergsteiger in den Höhencamps angelaufen. Drei Helikopter flögen ununterbrochen hinauf, twitterte der Bergsteiger Alex Gavan am Montag aus dem Basislager. Wegen der dünnen Luft in der Höhe könnten sie allerdings immer nur zwei Passagiere mitnehmen. Er schätzte, dass zuletzt mehr als 100 Bergsteiger festsaßen, weil die Aufstiegsroute zerstört war. Das Wetter am höchsten Berg der Welt sei gut.

Nach Angaben der indischen Armee stieg die Zahl der Toten durch die Lawine auf 22. Das Tourismusministerium Nepals sprach hingegen von 18 Toten. Das gewaltige Himalaya-Erdbeben hatte am Samstag auch eine mehrere Stockwerke hohe Staublawine ausgelöst, die den Hang gegenüber dem Basislager herabfegte. Sie traf das Lager in der Mitte und plättete viele Zelte.

Überall im Land würden Touristen in Sicherheit gebracht, sagte Suresh Man Shrestha vom Tourismusministerium. "Wir nutzen die kleineren Helikopter der indischen Armee für die Rettungsaktionen. Wir fokussieren uns auf die Everest-Region sowie auf die am schwersten betroffenen Gebiete Gorkha, Dhading, Nuwakot und Sindhupalchok." Das Team Adventure Consultants teilte auf Facebook mit, alle seine Kletterer und Sherpas seien aus dem Lager 1 und 2 am Everest heruntergeflogen worden.

Quelle: Dpa

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