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Weltweite Feiern zum Jahreswechsel

Die Welt begrüßt das Jahr 2018: Die Silvesterfeiern rund um den Globus sind offenbar weitgehend ruhig verlaufen. Die gewohnt spektakulären Feuerwerke gab es unter anderem in Sydney, Rio de Janeiro, New York sowie auf europäischem Boden in Berlin, Paris und London zu sehen.

Bei der größten Silvesterfeier Deutschlands am Brandenburger Tor in Berlin herrschte großer Andrang. Alle Zugänge zur Festmeile wurden etwa eine Dreiviertelstunde vor Mitternacht komplett geschlossen. Die Berliner Polizei erklärte kurz vor Mitternacht, bisher sei die Silvesternacht in der ganzen Stadt "sehr ruhig verlaufen".

Zwei tödliche Unfälle mit Feuerwerkskörpern gab es jedoch im deutschen Bundesland Brandenburg. Ein 35 Jahre alter Mann starb in Gusow-Platkow (Märkisch-Oderland), als er Knaller zündete. In Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) starb ein 19-Jähriger. Er wollte nach Polizeiangaben ein selbst gebautes Feuerwerk zünden und wurde davon am Kopf getroffen. In Leipzig gab es Ausschreitungen, dort gingen dutzende Randalierer auf Polizisten los.

Mit einem Feuerwerk über den Champs-Elysées hat Paris ins neue Jahr gefeiert. Pünktlich um Mitternacht stieg am Triumphbogen am Ende der Prachtstraße ein kurzes Pyrotechnik-Spektakel in den Himmel. Ansonsten sind Raketen und Böller in der "Stadt der Lichter" zu Silvester verboten. In Italien wurden trotz massiver Kampagnen gegen die Silvesterknallerei mehrere Personen verletzt. 35 Verletzte, darunter einige Minderjährige, wurden allein im Raum von Neapel behandelt.

Anders als in Mitteleuropa mussten die New Yorker bei eisiger Kälte das neue Jahr begrüßen. Um Mitternacht fiel bei minus 12 Grad Celsius die berühmte Kristallkugel am Times Square hinunter, Konfetti und Feuerwerk markierten den Beginn des neuen Jahres. Wegen der Temperaturen hatten sich deutlich weniger Menschen als üblich vor Ort versammelt. Feiernde trugen dicke Mützen, Handschuhe, Geschichtsmasken und mehrere Schichten Kleidung. Andere joggten oder tanzten, um sich warm zu halten.

Das Golfemirat Dubai feierte Silvester mit einer außergewöhnlichen Lichtshow rund um den höchsten Wolkenkratzer der Welt. Der 828 Meter hohe Burj Khalifa wurde dabei ab 21.00 Uhr MEZ zur "Leinwand" für die knapp sechsminütige Show. Mit der Performance "Light Up 2018" will der Betreiber Emaar ins Guinness Buch der Rekorde kommen.

Mit einem riesigen, die ganze Copacabana-Bucht erleuchtenden Feuerwerk hat Rio de Janeiro unter dem Motto "Abraco" ("Umarmung") das neue Jahr begrüßt. Schätzungsweise rund zwei Millionen Menschen feierten das Lichtspektakel. Viele bevölkerten traditionell ganz in weiß den berühmten Stadtstrand, um das exakt 17 Minuten dauernde Feuerwerk zu bestaunen. Dieses wurde von elf Booten in der Atlantikbucht vom Meer aus abgefeuert. Rund 25 Tonnen Feuerwerk wurden dabei synchron in den Himmel geschossen.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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