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"Wolkenradler" fährt für saubere Luft durch München

Der Künstler Martin Nothhelfer (40) fährt als mobile Kunstinstallation durch München, um auf die Luftverschmutzung in der Stadt aufmerksam zu machen. Der "Wolkenradler" zieht dabei nicht nur mit seinem plüschigen weißen Wolkenanzug die Blicke der Menschen auf sich: Ihn umwabern auch noch Nebel und Seifenblasen.

Ist die Luft sauber, steigen Seifenblasen auf SN/APA (dpa)/Lino Mirgeler
Ist die Luft sauber, steigen Seifenblasen auf

"Die Luft in München ist teilweise sehr stark gesundheitsschädigend, und wir zeigen die Stellen auf, die besonders stark belastet sind", erklärte Nothhelfer. Das funktioniert über Knöpfe an seinem Lenker: Werden die Grenzwerte zur Luftreinhaltung auf dem jeweiligen Streckenabschnitt eingehalten, lässt der 40-Jährige Seifenblasen aufsteigen, und es erklingt fröhliche Musik. Wenn nicht, dann löst er die Nebelmaschine aus und es ertönt düstere Musik. Am 24. Juli ist Nothhelfer mit seinem Hochrad gestartet, am 31. Juli endet die Aktion auf dem Münchner Marienplatz.

Hinter der "Wolkenradler"-Aktion stehen neben Nothhelfer drei weitere Mitstreiter, die sich um die technische Realisierung und die Musik gekümmert haben. Das vierköpfige Team setzt sich dafür ein, dass weniger Autos durch die Städte fahren und sich mehr Menschen aufs Radl setzen.

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