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Zahl der Lawinentoten im Norden Indiens stieg auf 20

Nach mehreren Lawinenunglücken im nordindischen Kaschmir ist die Zahl der Todesopfer auf 20 gestiegen. Unter den Toten seien 15 Soldaten, sagte ein Armeesprecher am Freitag. Mehrere Lawinen hatten in der Region Gurez am Mittwoch eine Armeepatrouille und ein Camp unter sich begraben. Am Freitag bargen die Helfer demnach vier weitere tote Soldaten.

Fünf weitere Menschen wurden am Mittwoch und Donnerstag in den Distrikten Uri und Bandipora getötet. Bereits seit Dienstag gab es im Kaschmirtal starke Schneefälle. Die Regierung des Bundesstaats Jammu und Kaschmir gab Lawinenwarnungen heraus. Im Jahr 2012 starben bei einer Lawine auf dem pakistanisch kontrollierten Teil des Siachen-Gletschers in Kaschmir 140 Menschen, darunter 129 Soldaten.

Quelle: Apa/Dpa

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