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Zahl der Piratenangriffe auf tiefstem Stand seit 20 Jahren

Die Zahl der Piraten-Angriffe auf hoher See ist auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre gesunken. Im dritten Quartal wurden weltweit lediglich 42 Piraten-Angriff gemeldet, teilte das International Maritime Bureau (IMB) am Montag mit. Dies ist der tiefste Stand seit 1996. Seit Jahresbeginn gab es demnach bis September 141 Vorfälle und damit ein Viertel weniger als im Vorjahreszeitraum.

Zahl der Piratenangriffe auf tiefstem Stand seit 20 Jahren SN/APA (Archiv/AFP)/PIERRE VERDY
Eine Szene, in der somalische Piraten gejagt werden.

Sorge bereitet den Experten aber weiter das Geschehen in den Gewässern vor Nigeria. Das westafrikanische Land sei ein "Hotspot der Piraterie-Gefahr", erklärte das IMB. Dort ereignete sich demnach jeder vierte Piraten-Angriff. Auch vor der Küste Südostasiens seien gewaltsame Entführungen und Geiselnahmen noch verbreitet.

Durch die Stationierung internationaler Patrouillen auf See hat seit 2012 insbesondere die Piraterie vor dem Horn von Afrika abgenommen. Vor Somalia wurde laut IMB in diesem Jahr noch kein einziger Piratenangriff registriert.

Quelle: Apa/Ag.

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