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Zahl der Toten nach Dammbruch in Brasilien steigt weiter an

Die Zahl der Toten nach einem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist auf 121 Tote angestiegen. 226 weitere Menschen werden noch vermisst, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte. Nach Einschätzung der Rettungskräfte besteht kaum noch die Aussicht, Überlebende zu finden.

Der Damm an der Mine Corrego do Feijao des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale war am 25. Jänner gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais hinweg und begrub Menschen, Häuser und Tiere. Insgesamt ergossen sich rund zwölf Millionen Kubikmeter Schlamm auf eine Fläche von etwa 290 Hektar.

Die zuletzt geborgenen Toten wurden in einem Umkleideraum aufgefunden, der von über 20 Meter Schlamm bedeckt war.

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