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Zehntausende Rückkehrer am Oroville-Stausee in Kalifornien

Nach einer vorläufigen Entwarnung sind bis Mittwochfrüh (Ortszeit) Tausende Anrainer unterhalb des Oroville-Staudamms in Kalifornien in ihre Häuser zurückgekehrt. Der Wasserspiegel des Stausees hatte sich zuvor dank kontrollierter Abflüsse gesenkt. Allerdings wird ab diesem Donnerstag neuer Regen erwartet.

Diese Rückkehrer bedankten sich mit Mini-Transparenten bei den Helfern.  SN/afp
Diese Rückkehrer bedankten sich mit Mini-Transparenten bei den Helfern.

Am Sonntag waren die Orte unterhalb der Staumauer aus Furcht vor einer verheerenden Flutkatastrophe evakuiert worden. 180.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. US-Präsident Donald Trump rief für die Gegend den Notstand aus, um eine bessere Unterstützung des Bundes für die örtlichen Behörden zu ermöglichen.

Unterdessen arbeiteten Techniker an der Reparatur des Hauptablaufs und des Notablaufs des Stausees. Brüchige Stellen würden instand gesetzt und die Anlage befestigt, teilte die Wasserbehörde mit. Trotz der Entspannung der Lage rief Sheriff Kory Honea die Anrainer weiterhin zur Vorsicht auf. Eine vollständige Entwarnung gab es nicht. Es könne jederzeit wieder nötig werden, die Häuser zu verlassen.

Für die Nacht auf Donnerstag sagt der Wetterdienst erneut schwere Regenfälle voraus, welcher die Abflusskanäle erneut belasten könnten. Nach wochenlangen Stürmen in Kalifornien sind viele Seen und Wasserreservoirs bis an den Rand gefüllt.

Quelle: Apa/Dpa

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