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Zugsunglück in der Türkei forderte mehrere Tote

Bei einem Zugsunglück in der Nordwesttürkei sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. 73 weitere wurden bei dem Unfall in der Provinz Tekirdag am Sonntag verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf das Gesundheitsministerium berichtete. Fünf Waggons des Zuges seien entgleist. 362 Reisende und sechs Zugbegleiter seien an Bord gewesen.

Der Zug entgleiste nach starken Regenfällen SN/APA (AFP/DHA)/DHA
Der Zug entgleiste nach starken Regenfällen

Die türkischen Streitkräfte teilten auf Twitter mit, sie hätten Militärhelikopter eingesetzt, um die Verletzten zu bergen. Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Sender CNN Türk berichtete, Anrainer seien unter anderem mit Traktoren angerückt, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen.

Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte nach Angaben von Anadolu, es werde in alle Richtungen ermittelt.

Ein Reporter des Senders NTV sagte, durch starken Regen sei das Gleisbett weggespült worden. Auf Bildern waren die frei liegenden Schienen zu sehen. Der Provinzgouverneur Mehmet Ceylan sagte nach Angaben von Anadolu, die Gegend um den Unglücksort sei sehr schlammig. Der Zug war nach Angaben von Anadolu in der Provinz Edirne nahe der bulgarischen Grenze gestartet und unterwegs nach Istanbul gewesen.

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