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Zwei Tote durch Tropensturm auf den Philippinen

Beim dritten Tropensturm binnen weniger Wochen sind am Dienstag auf den Philippinen zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 4.000 Menschen flohen vor Starkwinden und Überflutungen, wie der Katastrophenschutz in der Hauptstadt Manila mitteilte. Im Dezember waren bei zwei Taifunen auf den Philippinen hunderte Menschen getötet worden.

Rund 4.000 Menschen flohen vor Starkwinden und Überflutungen SN/APA (AFP)/MICHAEL LIGALIG
Rund 4.000 Menschen flohen vor Starkwinden und Überflutungen

Eine ältere Frau starb am Dienstag bei einem Erdrutsch auf der Insel Cebu. Ein Mann kam ums Leben, als er während eines Stromausfalls mit dem Kopf auf einem Gehsteig aufschlug. Mehrere Städte waren von den Überschwemmungen betroffen, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes mitteilte.

Die Philippinen werden jedes Jahr im Schnitt von 20 großen Stürmen heimgesucht. Im Dezember waren durch den Sturm "Kai-Tak" 47 Menschen im Zentrum des Landes getötet worden. Durch den Sturm "Tembin" starben auf der südlichen Insel Mindanao 240 Menschen.

Der staatliche Wetterdienst warnte, der neue Sturm könne im Laufe des Tages die Touristeninsel Palawan mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde treffen. Auf Palawan hatte bereits "Tembin" gewütet. Viele überlebende Bewohner hätten dort ihr Hab und Gut verloren und seien seit Weihnachten obdachlos, hieß es von Seiten der Behörden.

Quelle: Apa/Ag.

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