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Coronakrise: Was dürfen wir jetzt noch?

Wegen des Coronavirus sollen wir nicht mehr Hände schütteln. Was wir sonst noch beachten sollen, um andere und uns selbst zu schützen. Ein Überblick.

Aufs Händeschütteln müssen wir eine Weile verzichten. SN/www.bilderbox.com
Aufs Händeschütteln müssen wir eine Weile verzichten.

Schulen haben geschlossen, Grenzen machen dicht und anderen Menschen sollte man nicht zu nahe kommen. Das hat einen guten Grund: Das Coronavirus verbreitet sich derzeit weltweit. Es wird sehr leicht, durch Tröpfchen beim Husten oder Niesen, übertragen. Vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren sind gefährdet, Menschen sterben weltweit auch daran. Ein Überblick darüber, worauf wir nun besonders achten sollten.

Keine Freunde treffen
Seit vergangenem Wochenende gilt eine sogenannte Ausgangsbeschränkung. Das bedeutet, dass man nur noch für ganz wichtige Einkäufe wie Lebensmittel oder Medikamente nach draußen gehen darf. Am besten tut man das allein, oder mit Menschen, mit denen man sowieso im selben Haus lebt. Jeder von uns könnte das Virus nämlich in sich tragen, obwohl man nichts davon merkt. Somit könnten wir, ohne es zu bemerken, andere Menschen anstecken. Wir sollten in diesen Tagen also auch unsere Freunde nicht treffen, um sie nicht zu gefährden oder sie zu Überträgern zu machen und somit zum Beispiel ihre Großeltern zu gefährden.

Solltet ihr anderen Menschen außer denen, die im selben Haus wohnen, begegnen, ist es wichtig, dass ihr ihnen nicht die Hand gebt. Das Virus kann sich nämlich dann übertragen, wenn wir mit den Händen in unser Gesicht greifen. Über die Schleimhäute an Augen, Nase und Mund gelangt das Virus in unseren Körper. Haltet außerdem genügend Abstand zu anderen Menschen - etwa einen bis zwei Meter zumindest.

Öffentliche Plätze
Ende der Woche teilte die Bundesregierung mit, dass Spielplätze und Parks derzeit wieder geöffnet sind. Die Maßnahmen der Regierung ändern sich jedoch immer wieder. Den aktuellen Stand erfahrt ihr immer auf www.sn.at. Wichtig ist, auch an öffentlichen Plätzen einen Meter Sicherheitsabstand zu anderen Menschen einzuhalten. Die Polizei kontrolliert, ob sich jeder daran hält.

Hände waschen
Das ist die wichtigste Regel, um das Virus nicht zu bekommen und auch nicht weiterzugeben. Wir können das Virus nicht nur von anderen Menschen direkt übertragen bekommen, sondern auch, wenn wir Türklinken oder Geldscheine in der Hand halten, die zuvor von einer infizierten Person berührt wurden. Deshalb ist es wichtig, unsere Hände mit warmem Wasser und viel Seife gründlich zu waschen. 20 bis 30 Sekunden seien ideal, sagen Forscher.

Umgang mit Haustieren
Zwar sollten wir uns nicht mehr im Freien aufhalten, aber unsere Haustiere benötigen trotzdem Auslauf. Und das ist auch erlaubt: Falls man sich nicht in Quarantäne befindet, weil man infiziert ist, darf man weiterhin mit dem Hund Gassi gehen. Mit anderen Hundebesitzern sollte man aber auf Abstand gehen und auch nicht auf Hundewiesen gehen, wo schon andere sind. Übrigens können Haustiere nach derzeitigem Wissensstand das Coronavirus nicht übertragen. Von ihnen geht also keine Gefahr aus.

Handys und Computer
Der Unterricht findet zurzeit online statt. Eure Lehrerinnen und Lehrer informieren euch darüber, wie ihr an die Informationen für den Unterricht kommt. Es ist wichtig, dass ihr euch daran haltet und auch zu Hause eure Hausaufgaben weiterhin macht. So verliert ihr den Anschluss nicht. Übrigens ist das Handy in diesen Tagen ideal, um weiterhin mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Denn telefonieren ist weiterhin erlaubt!


Aufgerufen am 02.04.2020 um 09:10 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/coronakrise-was-duerfen-wir-jetzt-noch-85099795

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