Kinder

Das "braucht" das Glück

Zehn, neun, acht, sieben, … bald startet der Silvester-Countdown. Wir stellen euch ein paar Bräuche vor, die hierzulande an diesem Tag typisch sind.

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Am Jahresende verabschieden wir das alte und heißen das neue Jahr willkommen. Damit es möglichst viel Glück bringt, begrüßen wir es mit Silvesterbräuchen.

Bleigießen
Die fertigen Sets für das Bleigießen enthalten: einen Löffel, kleine Figuren und eine Anleitung, die die Bedeutung der Ergebnisse erklärt. Die Figuren sollten übrigens auf keinen Fall aus echtem Blei sein, denn wenn man dieses erhitzt, entstehen giftige Dämpfe! Eine gute Alternative sind Figuren aus Zinn oder auch aus Wachs. Man legt eine Figur auf den Löffel und hält ihn über die Flamme einer Kerze, bis der Gegenstand geschmolzen ist. Nun muss man die Flüssigkeit ganz schnell in eine Schüssel mit kaltem Wasser schütten. Dort verfestigt sie sich und nimmt eine neue Form an. Und was könnte diese nun darstellen? Hoffentlich keinen Besen. Der würde nämlich bedeuten: "Ein Streit steht bevor." Da wäre besser eine Frauenfigur. Die heißt: "Du wirst geliebt."


Glücksbringer
Schweinchen, Rauchfangkehrer, Kleeblätter, Hufeisen und Fliegenpilze. Jedes Jahr zu Silvester kommen ein paar Neue dazu. Denn es ist hierzulande ja Tradition, dass wir uns gegenseitig kleine Glücksbringer schenken. Was immer beliebter wird: selbst gemachte Glücksbringer oder solche, die man gleich aufessen kann.
Räuchern
Das Räuchern findet hauptsächlich auf dem Land statt. Die Menschen tragen dabei eine Pfanne mit glühenden Kohlen und Weihrauch vor sich her und gehen damit durch jeden Raum des Hauses. Das soll die bösen Geister vertreiben.

Donauwalzer
Es ist Tradition, dass wir um Mitternacht Walzer tanzen. Eigentlich heißt das Stück des Komponisten Johann Strauss "An der schönen blauen Donau". Bekannter ist es als "Donauwalzer". Die österreichischen Radiosender spielen den Walzer zum Jahreswechsel. Dieser Brauch lässt uns fröhlich und beschwingt ins neue Jahr tanzen.

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