Kinder

Eine Reise in den Sternenhimmel

Sternderl schauen. SNuppi-Leser waren auf Erkundungstour auf der Sternwarte.

Ein spannender Ausflug auf die nagelneue Vega-Sternwarte: Julian, Bernhard, Niklas, Caroline und Clara.  SN/andreas kolarik
Ein spannender Ausflug auf die nagelneue Vega-Sternwarte: Julian, Bernhard, Niklas, Caroline und Clara.

Seit Mitte August kann man auf der größten Besuchersternwarte Europas die Sterne beobachten. Auf dem Flachgauer Haunsberg, keine halbe Stunde von der Stadt Salzburg entfernt, wurde sie errichtet und erst vor wenigen Wochen eröffnet: die Vega-Sternwarte.

Niklas und Bernhard im großen Veranstaltungssaal: Hier werden Aufnahmen gezeigt, die von den neuen Teleskopen stammen. SN/Andreas Kolarik
Niklas und Bernhard im großen Veranstaltungssaal: Hier werden Aufnahmen gezeigt, die von den neuen Teleskopen stammen.

"Die namensgebende Vega ist ein ganz besonderer Stern, sie dient den Astronomen als Nullpunkt in der Helligkeitsskala", sagt Helmut Windhager, der Leiter der Sternwarte. Die Vega hat die Magnitude (das ist das Helligkeitsmaß) null. Je schwächer ein Stern leuchtet, desto höher ist seine Magnitude. Die Nacht ist sternenklar, wir stehen auf der Beobachtungsterrasse und schauen in den Himmel.

Niklas wagt durch das große Teleskop einen Blick in die Sterne. SN/Andreas Kolarik
Niklas wagt durch das große Teleskop einen Blick in die Sterne.

Gerhard Grau, der auf der Sternwarte jeden Montag und Dienstag Führungen veranstaltet, zeigt uns mit einem Laserpointer zunächst die hell strahlende Vega, die 25 Lichtjahre von uns entfernt ist, den Großen Wagen, die Milchstraße, den Polarstern. Wie man sich am Sternenhimmel zurechtfinden kann? "Damit beschäftigen sich die Menschen seit der Steinzeit", erzählt Grau. "Sie haben die Sterne so kombiniert, dass Bilder entstanden sind: Sternenbilder wie der Große Wagen. Schon die Steinzeitmenschen haben erkannt, dass der Mond unterschiedliche Phasen hat und sie das für sich nutzen können. So ist der Kalender entstanden."

<strong>SN</strong>uppi-Leserin Clara mit Herbert Pühringer, der Schülern ab 12 Jahren auf der Sternwarte das Thema Astronomie näher bringt. Im Bild der Blick durch das große Teleskop, das einen Spiegeldurchmesser von einem Meter besitzt. SN/Andreas Kolarik
SNuppi-Leserin Clara mit Herbert Pühringer, der Schülern ab 12 Jahren auf der Sternwarte das Thema Astronomie näher bringt. Im Bild der Blick durch das große Teleskop, das einen Spiegeldurchmesser von einem Meter besitzt.

Dann kommt das Herzstück der neuen Sternwarte zum Einsatz: das große
Teleskop, das einen Spiegeldurchmesser von einem Meter besitzt. Es steht unter einer Kuppel, die sich vollständig öffnen lässt. Damit lassen sich Sterne bis zu tausendfach vergrößern und tolle Aufnahmen machen, auch von sehr weit entfernten Himmelskörpern. Die faszinierenden Bilder aus dem Weltall werden bei den Führungen auch im Veranstaltungssaal auf Riesenleinwand gezeigt.

Mit einem Mausklick kann Gerhard Grau das große Teleskop in die richtige Richtung drehen. SN/Andreas Kolarik
Mit einem Mausklick kann Gerhard Grau das große Teleskop in die richtige Richtung drehen.
<strong>SN</strong>uppi-Leserin Clara mit Gerhard Grau und dem zweiten neuen Teleskop der Sternwarte: Es besitzt einen Spiegeldurchmesser von 400 Millimetern. SN/Andreas Kolarik
SNuppi-Leserin Clara mit Gerhard Grau und dem zweiten neuen Teleskop der Sternwarte: Es besitzt einen Spiegeldurchmesser von 400 Millimetern.

Per Mausklick können die beiden neuen Teleskope (das kleinere hat einen Spiegeldurchmesser von 400 mm) in alle Richtungen gedreht werden, je nachdem, was gerade beobachtet wird. "Auch wir finden immer wieder etwas Neues am Sternenhimmel", sagt Windhager. Und betont: "Unser Haus ist für alle offen, weil wir möglichst viele Menschen für Astronomie und die Weltraumforschung begeistern wollen."

Hier gibt's den Artikel zum Downloaden.

Aufgerufen am 16.12.2018 um 07:30 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/eine-reise-in-den-sternenhimmel-41737180

Kommentare

Schlagzeilen