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Eineinhalb Millionen Menschen sterben an Tuberkulose

Experten haben am Mittwoch berichtet, wie viele Menschen im vergangenen Jahr an Tuberkulose gestorben sind. Sie sagen, es gibt Fortschritte.

Eineinhalb Millionen Menschen sterben an Tuberkulose SN/APA (Archiv/dpa)/Rki/Gudrun Holl
So sieht Tuberkulose unter dem Mikroskop aus.

Tuberkulose ist eine Krankheit, die von Bakterien verursacht wird. Das sind winzige Lebewesen. Die Bakterien verbreiten sich über die Luft. Das passiert zum Beispiel, wenn jemand hustet. Bricht die Krankheit aus, ist davon meist die Lunge betroffen. Die Kranken haben zum Beispiel starken Husten und Fieber. Aber auch andere Organe können von den Bakterien angegriffen werden. Es gibt Medikamente gegen die Tuberkulose. Wenn die Krankheit rechtzeitig behandelt wird, dann ist sie in einer Zeit von sechs bis acht Monaten heilbar.

Die Krankheit kommt vor allem in armen Ländern oft vor. Das liegt zum Beispiel daran, dass die Menschen dort nicht genug zu essen oder schon andere schlimme Krankheiten haben. Sie sind geschwächt. Deshalb können sie sich kaum gegen die Bakterien wehren. In Österreich aber erkranken auch jedes Jahr einige Menschen daran.

Fachleute haben am Mittwoch gesagt, dass es im Kampf gegen die Tuberkulose Fortschritte gibt. Dennoch sind im vergangenen Jahr eineinhalb Millionen Menschen weltweit daran gestorben. Das kann nicht akzeptiert werden, meinen die Experten. Die Zahl ist immer noch viel zu hoch.

Quelle: SN

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