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Etwa 70 Millionen Menschen auf der Welt stottern

Rund 70 Millionen Menschen auf der Welt haben Probleme mit dem Sprechen: Sie kriegen die Wörter nicht flüssig heraus.

Etwa 70 Millionen Menschen auf der Welt stottern SN/www.BilderBox.com
Schon Kleinkinder haben Probleme beim Sprechen.

Am Mittwoch wurde darauf aufmerksam gemacht. Denn da war der Welttag des Stotterns. Doktor Patricia Sandrieser kennt sich mit dem Stottern gut aus. Sie sagt, dass das Stottern meist zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr auftritt. Die Kinder bekommen die Wörter einfach nicht richtig heraus. Das ist nicht leicht für sie. Denn mitunter hänseln andere sie deswegen. Die meisten Kinder können später trotzdem flüssig sprechen. Drei von vier schaffen das sogar, ohne Hilfe von einem Experten zu benötigen.

Die Fachfrau sagt, dass es das Stottern in jeder Sprache gibt. Es ist also egal, ob die Menschen Deutsch, Englisch oder Französisch sprechen. Immer kann es auftauchen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Stottern mit den Genen vererbt wird. Die Gene sind die Bausteine des Körpers. Sie legen fest, ob wir blaue oder braune Augen haben. Und offenbar bestimmen sie auch, ob das Stottern auftritt oder nicht.

Experten können Menschen helfen, die stottern. Allerdings ist nicht garantiert, dass jeder geheilt werden kann.

Quelle: Sn, Afk

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