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Feld-Ahorn ist "Baum des Jahres 2015"

Er wird oft übersehen. Das soll sich nun ändern: Der Feld-Ahorn ist zum "Baum des Jahres 2015" gewählt worden. So sollen Kinder und Erwachsene mehr über ihn erfahren.

Der "Baum des Jahres" wird jedes Jahr neu bestimmt. Mit dieser Auszeichnung soll auf die Bäume aufmerksam gemacht werden. Jeder Baum kann "Baum des Jahres" werden. Es können zum Beispiel Bäume ausgewählt werden, von denen es nicht mehr so viele gibt. Der Feld-Ahorn hat nun für das Jahr 2015 das Rennen gemacht. Fachleute sagen, er wird oft übersehen. Er ist kleiner und zarter als die Ahorn-Bäume, die sonst bei uns zu Hause sind. Er wird auch Maßholder genannt. Das bedeutet "kleiner Baum.

Die großen Brüder des Feld-Ahorns sind der Spitz-Ahorn und der Berg-Ahorn. Der Feld-Ahorn wird nicht so kräftig. Oftmals hat er mehrere Stämme und erinnert an einen Strauch. Im Wald finden wir ihn nicht so oft. Eher steht er am Waldrand oder in Hecken in der Landschaft. Der Feld-Ahorn kann sehr alt werden. Er erreicht bis zu 200 Jahre. Jetzt im Herbst verfärbt sich der Feld-Ahorn wie andere Laubbäume. Seine Blätter werden goldgelb. Der Feld-Ahorn stammt aus Mitteleuropa und Südeuropa.

Der Feld-Ahorn folgt auf die Trauben-Eiche. Sie ist der "Baum des Jahres 2014". Die Eiche ist ein sehr bekannter Baum. Wenn die Menschen aber gefragt werden, ob es sich um eine Stiel-Eiche oder um eine Trauben-Eiche handelt, dann wird es schon schwieriger. Die beiden Eichen-Arten sind sich sehr ähnlich. Wenn sie schon alt sind, dann haben sie eine beeindruckende Krone und dicke Äste. Allerdings unterscheiden sie sich bei den Früchten und den Blättern. Die Trauben-Eiche kommt bei uns sehr oft vor. Sie steht in Wäldern oder in Parks.

Quelle: Sn, Afk/jur/ar

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