Kinder

Ich seh, ich seh

Wie sieht denn eigentlich eine Biene die Welt? Heute könnt ihr einmal mit den Augen der Tiere Bilder betrachten.

Links ist die Sichtweise von uns Menschen. Die rechte Bildseite zeigt, wie es eine Biene sieht. SN/lensbest, stock.adobe.com
Links ist die Sichtweise von uns Menschen. Die rechte Bildseite zeigt, wie es eine Biene sieht.

Tiere und Menschen sehen ihre Umwelt unterschiedlich. Die Firma Lensbest hat das verglichen. Sie hat ein paar Tiere herausgepickt und zeigt, wie diese ihre Umgebung erfassen. Und auf den Fotos oben seht ihr, wie wir Menschen etwas sehen, und daneben, wie eine Biene, eine Katze oder ein Hund es wahrnimmt.

Die Augen sind bei uns Menschen, aber auch bei den Tieren, eines der wichtigsten Sinnesorgane. Wie wäre es, wenn wir nur hören könnten oder nur fühlen? Gerade für Tiere ist es notwendig, dass sich ihre Augen an ihre Lebensumstände anpassen können.

Fluchttiere, wie Hasen, haben ihre Augen seitlich am Kopf. Bei einer Verfolgungsjagd können sie so ihre Umgebung links und rechts besser überblicken. Die Augen von Raubtieren befinden sich in der Nähe ihres Nasenrückens. Stellt euch das Gesicht eines Löwen vor oder das von einem Tiger. Raubtiere haben somit eine gute Gesamtübersicht und können ihre Beute immer im Blick behalten. Raubvögel brauchen ihre Augen für die Jagd. Man sagt oft: "Du siehst so scharf, du hast Adleraugen." Die Netzhaut der Raubvögel kann ihre Umgebung stark vergrößern. Greifvögel erkennen eine kleine Maus auf dem Boden sogar aus drei Kilometern Höhe.

Wenn ihr an bewegliche Augen denkt, welches Tier fällt euch ein? Klar, das Chamäleon. Diese Tiere können rundherum sehen und ihre Augen unabhängig voneinander bewegen. Um Beute zu fangen, ist diese Technik spitze: Chamäleons visieren ihr Ziel exakt an und dann schlagen sie mit ihrer Zunge treffsicher zu.

Die größten Augen im Tierreich haben die Koloss-Kalmare. Das sind Tintenfische. Deren Augen können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern haben. Das ist ungefähr so groß wie ein Fußball. Selbst in der dunklen Tiefsee können sie ihre gefährlichsten Feinde - die Pottwale - aus 100 Metern Entfernung erspähen.

Aufgerufen am 06.12.2021 um 09:43 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/ich-seh-ich-seh-112675255

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