Kinder

In der City geht's drunter und drüber

Volle Konzentration. Anlauf nehmen, fest abstützen, kurz in die Hocke und dann mit ganzer Kraft: Sprung!

Solche Sprünge sind nur was für Profis wie Denise Pirnbacher.  SN/simon nogueira/frenchfreerunfamily
Solche Sprünge sind nur was für Profis wie Denise Pirnbacher.

Geschafft. Wieder mal ein Hindernis erfolgreich überwunden. Und das ganz ohne Hilfsmittel, nur mit dem eigenen Körper. Das ist Parkour.

Diese coole Sportart kommt ursprünglich aus Frankreich und hat sich in der Zwischenzeit weltweit verbreitet. Bei Parkour versucht man, möglichst sinnvoll von einem Punkt zum nächsten zu gelangen. Die Sportart kann auf einem extra dafür aufgebauten Parcours geübt werden, aber meistens geht es quer durch die Stadt. Hindernisse sind dann zum Beispiel Parkbänke, Verkehrsschilder, Hausmauern oder Parkdecks. Die Teilnehmer müssen dabei klettern, springen, sich über Schranken hanteln, und das alles ohne Sportgeräte oder
-material. Parkour wird auch die "Kunst der effizienten Fortbewegung" genannt. Drunter, drüber, gerollt und gesprungen finden Teilnehmer kreative Wege, um sich in ihrer Umgebung zu bewegen. Wert gelegt wird dabei auf den spielerischen Umgang mit dem Körper.

Eine, die darin echt ein Vollprofi ist, ist Denise Pirnbacher. Schon als Kind war sie sehr bewegungsbegeistert und hat von Klettern bis Akrobatik einiges ausprobiert. "Am meisten fasziniert hat mich jedoch die junge Sportart Parkour", sagt die 28-Jährige. Ursprünglich kommt Denise aus dem Land Salzburg: aus St. Johann im Pongau. Seit einigen Jahren reist sie nun um die ganze Welt, um Inspiration und Motivation mit Menschen auszutauschen und zu teilen. "Vor zwei Jahren habe ich mein Studium der Molekularbiologie abgeschlossen und die RTL-Show ,Team Ninja Warrior' gewonnen, was mich auf meinem Weg unterstützt hat, für und von meinem Sport zu leben."

Und wie kann man sich das nun vorstellen, wenn Denise Parkour übt? "Wir trainieren beispielsweise ganz präzise Sprünge, wo es darum geht, exakt dort zu landen, wo man es sich vorgenommen hat. Wir überwinden Parkbänke und Mauern, schwingen an Gerüsten, klettern an Felsen und Wänden." Und dann gibt es noch all die kreativen akrobatischen Elemente. Das kann beispielsweise die Rolle über eine Mauer sein oder wenn man beim Überwinden einer Schranke eine Drehung macht. Ihr merkt, Parkour ist ganz schön vielseitig. "Wenn ein Kind eine Bewegung zeigt, die ich noch nicht kenne, die aber cool ausschaut, dann kann das durchaus mit aufgenommen werden in das Übungsrepertoire."

Weitere spannende Geschichten über Parkour und Denise findet ihr auf ihrer Website (www.denisepirnbacher.com) oder ihr "besucht" sie auf einem der Social-Media-Kanäle (YouTube, Facebook, Instagram).

Und, habt ihr auch Lust bekommen? Es wird bestimmt auch in eurer Umgebung mal der eine oder andere Parkour-Kurs angeboten. Denise bietet aktuell einen Intensivkurs in Salzburg an. Der findet von 16. bis 18. August statt.

Anmeldungenund weitere
Infos per E-Mail unter
denise.pirnbacher@gmail.com

Aufgerufen am 17.10.2021 um 08:07 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/in-der-city-geht-s-drunter-und-drueber-107617366

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