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Kekserl und Stollen: Das große Mampfen hat begonnen

Wir lassen es uns gerade in der Weihnachtszeit häufig gut schmecken. Im Tierreich gibt es hingegen ein paar Typen, die nur extrem selten fressen müssen.

Bei diesem Anblick läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Jetzt beginnt wieder die Kekserl-Zeit. Im Tierreich dagegen kommen manche wochenlang ohne Nahrung aus.  SN/schreglmann
Bei diesem Anblick läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Jetzt beginnt wieder die Kekserl-Zeit. Im Tierreich dagegen kommen manche wochenlang ohne Nahrung aus.

Kekserl, Stollen, Nikolosüßigkeiten und dann dazu die Schoko aus dem Adventkalender! Gerade in der Weihnachtszeit wird bei uns täglich groß geschmaust. Es gibt aber Lebewesen, die völlig andere Essgewohnheiten haben als wir Menschen. Und das nicht nur im Advent.

Das Kamel bräuchte im gesamten Dezember zum Beispiel keinen einzigen Bissen zu sich nehmen. Kamele speichern nämlich in ihren Höckern kein Wasser - das glauben ja viele -, sondern Fett. Von dem zehren sie im Notfall und wenn es hart auf hart kommt, dann schaffen es die Tiere sogar 40 Tage ohne Futter.

Jetzt im Moment hält er seinen Winterschlaf. Aber bevor er es sich dafür gemütlich macht, da haut der Braunbär ordentlich rein. Bis zu vierzig Kilo an Gewicht futtert sich der zottelige Räuber hinauf. Und davon zehrt er über den Winter, bis er dann im Frühjahr mit einem richtigen Bärenhunger wieder zulangt.

Leistenkrokodile sind die größten Krokodile, die es gibt. Sie können über sechs Meter lang und eine Tonne schwer werden. In so einen gigantischen Kerl passt schon eine Menge Nahrung hinein. Auf dem Speiseplan stehen: Fische, Schlangen, Wasserschildkröten und Vögel. Aber auch Büffel, Affen und Wildschweine. Nach so einem üppigen Snack brauchen Leistenkrokodile bis zu ein Jahr keine Nahrung mehr. Ihre Fettreserven bunkern sie übrigens in ihrem langen Schwanz.

Auch viele Schlangenarten schnabulieren selten und kommen dann damit lange aus. Ein Tigerpython kann bis zu neun Meter lang werden. Und er kann Beutetiere fressen, die beinahe so schwer sind wie er selbst. Das ist dann aber Vor-, Haupt- und Nachspeise in einem. Um so eine gigantische Mahlzeit zu verdauen, kann eine Schlange schon zwei Wochen brauchen. Und dann legt sie eine ordentliche Fastenzeit ein. Wenn es sein muss, kann die auch ein ganzes Jahr dauern.

So lange würde natürlich keiner von uns auf die Kekserl verzichten. Vielleicht legen wir eine kurze Pause ein, nach Weihnachten. Aber spätestens Mitte Jänner werden die Leckereien schon wieder schmecken ...

Aufgerufen am 16.01.2022 um 06:07 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/kekserl-und-stollen-das-grosse-mampfen-hat-begonnen-114072829

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