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Mehr als 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern

Pizza, Nudeln, Wurstbrot: In Österreich haben die meisten Menschen genug zu essen. In vielen anderen Ländern geht es Kindern und Erwachsenen nicht so gut. Fachleute sagen, dass mehr als 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern.

Mehr als 800 Millionen Menschen auf der Welt hungern SN/EPA
Rund 805 Millionen Kinder und Erwachsene gehen hungrig ins Bett.

Die Fachleute arbeiten bei der Welthungerhilfe. Die Experten sagen, dass von den etwa sieben Milliarden Menschen auf der Erde rund 805 Millionen Kinder und Erwachsene hungrig ins Bett gehen. Das ist etwa jeder neunte Mensch. Die Zahl hat sich aber verbessert. Im Jahr zuvor waren es noch rund 842 Millionen Menschen, die viel zu wenig zu essen hatten.

Die Fachleute sagen, dass die Lage in 14 Ländern immer noch sehr ernst ist. In Afrika südlich der Sahara sowie in Haiti, Laos, Timor-Leste und im Jemen sieht es sehr schlecht aus. Auch in Eritrea und Burundi haben die Menschen nicht genug zu essen. Mehr als jeder Zweite ist dort unterernährt, also viel zu dünn. In anderen Ländern gibt es hingegen große Verbesserungen, darunter sind Angola, Ghana, Malawi, Kambodscha, Thailand und Vietnam.

Die Experten sagen, dass es nicht der Hunger allein ist, der ihnen Sorgen macht. Sie beobachten, dass viele Menschen verborgenen Hunger leiden. Die Menschen haben zwar etwas zu essen. Doch sie nehmen zu wenige lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente zu sich. Kindern schadet das sehr. Leiden sie in den ersten 1000 Tagen unter verstecktem Hunger, dann kommt es zu dauerhaften Schäden. Sie entwickeln sich deswegen nicht richtig. Weltweit sind rund zwei Milliarden Menschen vom versteckten Hunger betroffen. Ihn gibt es auch in Ländern, die viele Fabriken haben und besser dastehen als andere Staaten.

Quelle: Afk/jur/ar

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