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Sauviel Glück in diesem Jahr - unsere fünf besten Glücksbringer

Am Silvesterabend schenkt man sich oft kleine Hufeisen, Kleeblätter oder Schweinchen. Die sollen im kommenden Jahr dann Glück bringen. Wir stellen euch fünf der Top-Glücksbringer vor.

Kleeblatt, Schweinderl & Hufeisen – die Superglückskombo.  SN/stock.adobe.com/a. raths
Kleeblatt, Schweinderl & Hufeisen – die Superglückskombo.

Vierblättriges Kleeblatt
Mittlerweile wird der Glücksklee zuhauf gezüchtet. Aber richtig Glück hat nur, wer ihn selbst auf der Wiese findet. Angeblich hat nur ein einziger Klee aus 5000 Stück vier Blätter. Die sind also in der Natur verdammt selten.

Schon vor über 2000 Jahren glaubten die Druiden, also die keltischen Priester und Wahrsager, dass vierblättrige Kleeblätter magische Kräfte haben.

Im Christentum symbolisierten die vier Blätter das Kreuz und auch die vier Evangelisten. Es gibt außerdem eine Legende dazu und die geht so: Als Eva aus dem Paradies vertrieben wurde, da nahm sie sich einfach ein vierblättriges Kleeblatt mit und somit ist diese Pflanze ein Stück vom Paradies und das bringt Glück.

Hufeisen
Pferde stehen immer schon für Stärke und Kraft und waren stets hoch angesehene, wertvolle Tiere. So ein Hufeisen schützte ja die Pferde, darum galt es auch als Glücksbringer. Bauern konnten sich das teure Eisen nicht leisten und waren umso erfreuter, wenn sie ein Hufeisen am Wegesrand fanden. Sie montierten es dann über ihrer Haustüre. Das sollte Krankheit und Unglück, aber auch den Teufel und Hexen vom Hof fernhalten. An die magischen Kräfte des Hufeisens glaubten auch die Seefahrer. Sie fixierten diesen Glücksbringer am Mast ihres Schiffs und wollten so sichergehen, dass sie wieder heil im Heimathafen ankamen.

Marienkäfer
Gerade im Garten ist der Marienkäfer besonders willkommen. Das war auch früher so, bei den Bauern auf deren Feldern. Denn die kleinen roten Krabbler mit den schwarzen Tupfen fressen liebend gerne Ungeziefer, besonders Blattläuse. Und da sie somit außerordentlich nützlich waren für die Landwirte, wurde der Marienkäfer zum Glücksbringer. Sein Name kommt von der heiligen Maria, der Muttergottes. Die Menschen sahen in ihm einen kleinen Himmelsboten. Es heißt, er beschützt diejenigen, zu denen er fliegt. Sollte einer also einmal auf euch landen, dann schüttelt ihn ja nicht ab, denn das bringt angeblich Unglück.

Übrigens: Wie viele Punkte ein Marienkäfer auf dem Rücken trägt, hat nichts mit seinem Alter zu tun. Das glauben nur viele. Nein, die Punkteanzahl ist Hinweis auf die Art. Es gibt zum Beispiel Siebenpunktkäfer und die können eben keine zehn Punkte haben, sondern nur sieben.

Schweinchen
Die Germanen waren Völker, die im Altertum in Nord- und Mitteleuropa lebten. Und die Germanen glaubten unter anderem an einen kriegerischen Fruchtbarkeitsgott. Sein Name war Freyr. Er fuhr in einem Wagen, der vom Eber "Gullinborsti" (der mit den goldenen Borsten) gezogen wurde. Für die Germanen war der Eber also ein heiliges Tier und er stand für Fruchtbarkeit und Stärke.

Auch bei den alten Römern und den Griechen war das Schwein ein Zeichen für Wohlstand. Denn wer viele Schweine hatte, der war reich und hatte immer viel zu essen.

Skarabäus
Der Käfer galt im alten Ägypten als Glücksbringer. Er wurde als Symbol für Leben und Auferstehung gesehen. Diese kleinen Insekten brachten den Menschen damals nämlich wirklich Glück. Angeblich konnten sie dank der Käfer früh genug erkennen, wann der Nil steigen würde. In der damaligen Zeit war es immer sehr trocken und die Menschen freuten sich, wenn der Nil viel Wasser brachte. Und das kündigten ihnen die Skarabäen an. Die Käfer krabbelten dann nämlich weg vom Fluss und hinein in die Häuser der Ägypter. Und die wussten somit, dass der Nil steigen würde.

Bis heute sind besonders Ketten oder Anhänger mit einem Skarabäus als Glücksbringer beliebt.

Aufgerufen am 16.01.2021 um 02:35 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/sauviel-glueck-in-diesem-jahr-unsere-fuenf-besten-gluecksbringer-97636804

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