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Sie halten die ärgste Kälte aus

Sibirische Tiger sind die größten Katzen der Welt. Warum ihnen das Fell bei der Jagd hilft und sie im Zoo auch mal fasten müssen.

Kälte und Schnee: Das macht dem Sibirischen Tiger nichts aus. Denn er hat ein dickes Fell und eine dicke Fettschicht. Die braucht er auch. In seiner russischen Heimat kann es schon einmal minus 40 Grad haben. Zu Hause sind Sibirische Tiger im Osten Russlands und im Nordosten von China. Einige von ihnen leben auch in Zoos.
Johanna Bukovsky, die im Tiergarten Schönbrunn arbeitet, hat jetzt ein kleines, anschauliches Buch über diese faszinierenden Tiere geschrieben.

Da erfährt man zum Beispiel, dass der Sibirische Tiger aus dem Stand fünf Meter weit springen kann - das ist immerhin eine Autolänge. In der Dunkelheit sieht er fünf Mal so gut wie wir Menschen. Und er ist sehr gut getarnt - dank seiner Streifen. So können ihn andere Tiere im Wald zwischen den Sträuchern nicht so leicht sehen. Trotzdem kann man die Tiger voneinander unterscheiden. Denn das Muster am Fell ist bei jedem Tiger ein bisschen anders.
Der Sibirische Tiger ist die größte Katze der Welt. Männchen werden, wenn sie sich aufrichten, bis zu 2,80 Meter groß und über 300 Kilogramm schwer. Die Eckzähne werden sieben Zentimeter lang. Wenn er brüllt, hört man das mehrere Kilometer weit.
Seine bevorzugte Nahrung sind Wildschweine und Hirsche. Der Appetit dieser Raubkatzen ist gewaltig: Neun Kilogramm Fleisch können sie pro Tag fressen. Im Zoo bekommen sie vor allem Rindfleisch. "Bei uns haben die Tiger aber auch Fasttage, weil sie im Freiland ja auch nicht jeden Tag etwas erwischen würden", sagt Johanna Bukovsky. Besonders sehenswert sind in ihrem Tiger-Buch die vielen Fotos von Tigern, wenn sie herumtollen, spielen, fressen - oder wenn sie ihre mächtigen Zähne zeigen.

Hier gibt's den Artikel als pdf zum Downloaden.

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