Kinder

Was sie jetzt brauchen

Ab Sonntag wird es eisig kalt. Wie man Hunde, Katzen und andere Haustiere bei solchen Temperaturen schützt.

Ab Sonntag heißt es für alle: warm anziehen. Da kommt eiskalte Luft von der Arktis, also aus dem Norden, zu uns.

Schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird es ziemlich kalt sein. In den kommenden Tagen kann es in den Nächten bis zu minus 27 Grad haben.

Da fragen sich natürlich viele, was man mit den Haustieren tun soll. Hier die wichtigsten Tipps:

Hunde ...
... sind mit ihrem Fell normalerweise gut gegen die Kälte gerüstet. Eines sollten Hundehalter aber beachten: Die Vierbeiner sollen sich beim Spaziergang im Freien immer bewegen - so bleiben sie warm. Das heißt: Auf keinen Fall den Hund bei diesen tiefen Temperaturen draußen vor einem Geschäft anleinen und warten lassen! Und den Hund auch nicht nach dem Spaziergang im kalten Auto warten lassen. Alten Hunden und Hunden mit einem kurzen Fell kann man zum Schutz einen Hundemantel überstülpen.

Katzen ...
... sind durch ihr Winterfell ebenfalls gut geschützt. Allerdings: Wenn es so eisig kalt ist wie in den kommenden Tagen, sollte man die Katze immer ins Haus lassen, wenn sie will. Bei solchen Temperaturen fühlen sich Katzen drinnen einfach wohler. Ihr Lieblingsplatz im Haus sollte vor Zugluft geschützt sein. Denn Katzen holen sich sonst schnell einen Schnupfen. Man sollte es der Katze auch erlauben, drinnen im Haus zu übernachten. Das ist normalerweise auch kein Problem - wenn neben dem Schlafplatz ein sauberes Katzenklo mit Katzenstreu aufgestellt ist. Wenn es in der Garage nicht zu kalt ist, kann man der Katze auch dort einen Schlafplatz einrichten.

Andere Haustiere
Kaninchen und Meerschweinchen halten es normalerweise auch im Winter draußen im Stall aus - wenn sie sich in den vergangenen Monaten schon an die winterlichen Temperaturen angepasst haben. Für die kommenden Tage ist es aber ratsam, den Stall vorübergehend in den Keller oder die Garage zu übersiedeln, wo es wärmer ist. Noch etwas ist wichtig: Das Schlafhaus muss gut isoliert und trocken sein. Und es soll ausreichend Stroh und Heu drinnen sein. Man kann auch Decken über den Stall legen. "Meerschweinchen sind ein bisschen empfindlicher als Kaninchen", sagt die Salzburger Tierärztin Eva Haberpeuntner. Da sei eine gute Isolierung wirklich sehr wichtig. Ein Vorteil ist es, wenn die Tiere zumindest zu zweit leben, damit sie sich gegenseitig ein bisschen wärmen können. Generell sollte der Stall nicht zu klein sein, damit sich die Tiere bewegen können. Und nicht vergessen: Wer Kaninchen, Meerschweinchen oder Hühner hält, sollte regelmäßig das vereiste Wasser im Stall durch lauwarmes ersetzen!

Hier gibt's den Artikel als pdf zum Downloaden.

Aufgerufen am 23.06.2018 um 08:01 auf https://www.sn.at/panorama/kinder/was-sie-jetzt-brauchen-24723940

Meistgelesen

    Schlagzeilen