Klimawandel

Bäume pflanzen wird nicht reichen

Idee gut, Durchführung eher unwahrscheinlich: Baumplantagen, die das Klima stabilisieren sollen, würden Felder und auch natürliche Ökosysteme verdrängen.

Die sogenannten „Kohlendioxid-Senken“ sind nur ein Teil der Lösung. Die Menschheit muss einfach damit aufhören, so viel klimarelevante Gase in die Atmosphäre zu blasen. SN/fotolia/82972458
Die sogenannten „Kohlendioxid-Senken“ sind nur ein Teil der Lösung. Die Menschheit muss einfach damit aufhören, so viel klimarelevante Gase in die Atmosphäre zu blasen.

Nur einfach jede Menge Bäume pflanzen und hoffen, dass sich damit das Klima erholt, ist leider Wunschdenken. Das sagen jedenfalls deutsche Klimaforscher - denn sie haben das ausgerechnet.

Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 seien kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung des Weltklimas, wenn fossile Brennstoffe unvermindert weiter verfeuert würden, schreiben sie in ihrer aktuellen Studie. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde.

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