Klimawandel

Ein zweites Mal Sotschi wäre unmöglich

Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur im Februar von Winterspielstandorten ist einer Studie zufolge im vergangenen Jahrhundert stetig gestiegen: von 0,4 Grad Celsius bei Spielen in den 1920er- bis 1950er-Jahren auf 3,1 Grad Celsius bei den Olympiaden in den 1960er- bis 1990er-Jahren und auf 7,8 Grad Celsius bei Spielen in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts.

Durch die Erderwärmung könnten die Olympischen Winterspiele in vielen ehemaligen Austragungsorten nicht mehr stattfinden. SN/gepa pictures/ daniel goetzhaber
Durch die Erderwärmung könnten die Olympischen Winterspiele in vielen ehemaligen Austragungsorten nicht mehr stattfinden.

Olympische Winterspiele in Sotschi wären aufgrund der Erwärmung der Atmosphäre in Zukunft nicht mehr möglich. Die russische Stadt ist aber nicht allein: Gegen Ende des Jahrhunderts wäre es nur mehr in sechs der bisherigen Winterspielorte kalt genug, um zuverlässig Gastgeber der Spiele zu sein. Das zeigt eine Studie der University of Waterloo (Kanada) und des Management Center Innsbruck (MCI).

Bei einer Klimaprognose, die von niedrigen Treibhausgasemissionen ausgeht, wären Mitte des Jahrhunderts - also in 36 Jahren - Olympische ...

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