Klimawandel

Herr Trudeau schaut in die Röhre

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat ein Problem. Erst wollte er eine Erdölpipeline durchsetzen und vergraulte seine eigenen Wähler. Nun stoppte ein Gericht das Projekt und blamierte ihn vollends.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau als Pappkamerad bei einer Anti-Pipeline-Demonstration vor der kanadischen Botschaft in London (18. April 2018). SN/AFP
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau als Pappkamerad bei einer Anti-Pipeline-Demonstration vor der kanadischen Botschaft in London (18. April 2018).

Es ist eines der ehrgeizigsten Projekte der Ölbranche - und zugleich ein Projekt, für das Kanadas Premierminister Justin Trudeau sein gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale geworfen hat.

Umso schmerzhafter ist die Niederlage, die Betreiber und Regierung nun hinnehmen mussten. Ein Berufungsgericht hat den geplanten Bau einer neuen Erdölpipeline gestoppt. Sie sollte nicht zuletzt laut dem Willen Trudeaus von den Ölsandfeldern in der nördlichen Provinz Alberta über 1000 Kilometer bis an die Pazifikküste nach Vancouver führen.

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