Klimawandel

Noch ist alles blau

Die E-Wirtschaft greift nach den Flüssen des Balkan. Und Brüssel finanziert kräftig mit.

Die Vjosa ist mehr als 270 Kilometer lang. Sie fließt durch Griechenland und Albanien und ist einer der letzten Wildflüsse Europas. Neun Kraftwerke sind in diesem Fluss geplant.  SN/greenpeace
Die Vjosa ist mehr als 270 Kilometer lang. Sie fließt durch Griechenland und Albanien und ist einer der letzten Wildflüsse Europas. Neun Kraftwerke sind in diesem Fluss geplant.

Der Balkan gilt als das blaue Herz Europas: Viele Flüsse sind im Gegensatz zu Mitteleuropa unverstaut und unreguliert - noch. Denn bis zu 3000 Wasserkraftwerke sind am Balkan geplant oder bereits in Bau, wie Naturschutzorganisationen betonen. Um auf die Bedrohung dieser letzten Paradiese aufmerksam zu machen, haben sich rund 250 Forscher und Aktivisten in Sarajevo zu einem "River Summit" getroffen. "Wir geben nicht auf. Wir stehen Schulter an Schulter", betont Maida Bilal, eine der Frauen aus dem bosnischen Dorf Kruščica. Seit mehr als einem Jahr blockieren die Frauen eine Zugangsbrücke, um den Bau eines Kleinwasserkraftwerks zu verhindern.

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