Lifestyle

Essen wie bei Omar

Omar Sarr hat schon in Gambia Kaiserschmarrn gekocht. Heute führt er in Maxglan einen Gasthof und weiß: "Alle kochen mit Wasser - nur bei den Zutaten scheiden sich die Geister."

Omar in seinem Gasthof Untersberg – Zum Sarr. In Gambia sagt man: „Stark wie der Tod, weich wie das Leben, süß wie die Liebe.“  SN/marco riebler
Omar in seinem Gasthof Untersberg – Zum Sarr. In Gambia sagt man: „Stark wie der Tod, weich wie das Leben, süß wie die Liebe.“

Omar Sarr dürfte bislang der einzige österreichische Koch sein, der sein Handwerk von der Pieke auf in Westafrika gelernt hat. Um genau zu sein: In einem Luxushotel in Serrekunda. Das ist die größte Stadt von Gambia. Gegründet wurde sie im 17. Jahrhundert von portugiesischen Kolonialisten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde sie von den Briten ausgebaut und ausgebeutet. Dass in Serrekunda nun Ende des 20. Jahrhunderts in Luxushotels österreichisch-deutsche Buffets gekocht wurden, ist also nur eine logische Weiterentwicklung des Kolonialismus. "Wir haben Kasseler gekocht, Blutwurst, Sauerkraut, Schweinebraten, Wiener Schnitzel und natürlich auch Kaiserschmarrn", erzählt Omar heute in seiner gemütlichen Maxglaner Stube.

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Aufgerufen am 24.06.2018 um 06:45 auf https://www.sn.at/panorama/lifestyle/essen-wie-bei-omar-24228400