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Zum Valentinstag: Was das Herz begehrt

Am 14. Februar ist Valentinstag und alles dreht sich um die Liebe. Die ist bekanntlich eine Himmelsmacht, der man sich nicht entziehen kann. Die zum Ausdruck gebracht werden will: Mit romantischen Blicken, aber auch mit Irdischem. Neben Blumen und Pralinen gibt es noch mehr, was ein Herz erfreuen kann.

Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Liebe. Deshalb stehen am 14. Februar, dem Valentinstag, die Liebe - und Liebesgaben - im Mittelpunkt.

Der Valentinstag hat viele Väter und Mütter

Ganz klar ist der Ursprung des Valentinstages, wie wir ihn heute kennen, nicht. Einer seiner Väter könnte der englische Schriftstellers Geoffrey Chaucer gewesen sein, dessen Gedicht "Parlament der Vögel" 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof König Richards II. am 14. Februar fertiggestellt und erstmals vorgetragen wurde. Darin wird dargestellt, wie sich die Vögel zu diesem Feiertag um die "Göttin Natur" versammeln, damit ein jeder einen Partner finde. Im Spätmittelalter war der Valentinstag ein Lostag und wurde "Vielliebchenstag" genannt. Im Viktorianischen Zeitalter kam dann unter Liebenden der Brauch auf, sich gegenseitig dekorierte Karten zu schicken. Englische Auswanderer nahmen den Brauch mit nach Amerika, von wo er nach dem Zweiten Weltkrieg wieder nach Europa zurück kam.

Dass der 14. Februar für Liebende überhaupt so ein wichtiger Tag ist, könnte aber auch an der römischen Göttin Juno, der Schutzpatronin der Ehe und Familie, liegen. Ihr zu Ehren wurden am 14. Februar Blumenopfer dargebracht. Und auch bei den Namenspatronen gibt es Wahlmöglichkeiten: Zum einen Bischof Valentin von Rom, der an einem 14. Februar im dritten Jahrhundert nach Christus hingerichtet worden sein soll, weil er Verliebte trotz des Verbotes des Kaisers getraut und den Ehepaaren der Legende nach Blumen aus seinem Garten geschenkt hat. Oder Valentin von Terni, der am 14. Februar enthauptet wurde. Beide Valentins starben als Märtyrer - ob es sich bei den beiden um ein und dieselbe Person handelte, ist bis heute nicht geklärt.

Ein Hoch auf die Liebe

Der Ursprung des Valentinstages ist, wie es scheint, wohl genau so geheimnisvoll wie die Liebe selbst. Und die will - so will es der Brauch - am 14. Februar gefeiert werden. Wer kann, der könnte ganz altmodisch (und deswegen schon wieder hochmodern und wirklich romantisch) einen richtigen Liebesbrief schreiben. Man kann aber auch ganz klassisch Blumen sprechen lassen. Rosen bieten sich an, vorzugsweise in Rot, denn Rot ist die Farbe der Liebe und rote Rosen gelten als Symbol der Liebe. Schokolade und Pralinen - denn wenn die Liebe eines ist, dann wohl süß! - werden zum Valentinstag ebenso gern verschenkt wie romantische Abendessen (vielleicht sogar selbst gekocht?) und ebensolche Kurzurlaube.

Weiters: Schmuck, Parfüm, Haut- und Körperpflege, schöne Unterwäsche, Kleidung (bevorzugt in Rot oder Rosa), Schuhe und Accessoires (von der Brille bis zum Kosmetiktäschchen) sowie überhaupt alles, was das Herz begehrt - ob das nun ein Notizbuch, ein Schreibgerät, ein Schaukelstuhl, eine Küchenmaschine oder ein Koffer ist.

Man merkt schon: Der Handel lässt sich nicht lumpen. Immerhin ist der Tag der Liebe die erste richtige Gelegenheit nach Weihnachten für gute Umsätze.

Und ehe Konsumkritiker und Valentinstagsmuffel protestieren: Die Teilnahme am Valentinstag ist - wie auch beim Muttertag, beim Vatertag, bei Halloween, Nikolaus und was es sonst noch zu feiern gibt - freiwillig.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.08.2018 um 10:10 auf https://www.sn.at/panorama/lifestyle/zum-valentinstag-was-das-herz-begehrt-23881600

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