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Abonnenten retten "Südwind"-Magazin in das neue Jahr

400 Abos fehlen dem Blatt für Entwicklungspolitik noch, um auch 2018 ausfinanziert zu sein.

„Südwind“-Chefredakteur Richard Solder mit seinem Magazin. SN/südwind
„Südwind“-Chefredakteur Richard Solder mit seinem Magazin.

Bereits Ende 2016 stand das "Südwind"-Magazin kurz vor dem Aus. Rund ein Jahr später gibt es das Blatt weiterhin. Und auch ein Fortbestand 2018 scheint möglich. Die Lebensretter sind die Leser des Blattes. Nachdem die dem Außenministerium unterstellte Agentur der Entwicklungszusammenarbeit angekündigt hatte, das 1979 gegründete Magazin für Entwicklungspolitik nicht mehr zu fördern, wurde die Aktion "Südwind-Magazin retten" gestartet - und die Abonnentenzahlen gingen steil nach oben. Wie "Südwind" mitteilte, konnte die Abozahl im vergangenen Halbjahr um 30 Prozent gesteigert werden. "Wir sind noch da und wir sind gewachsen", sagt Chefredakteur Richard Solder. Und auch sein Ausblick ist ein positiver: "Um 2018 zehn Ausgaben produzieren zu können, brauchen wir noch 400 Abos. Und das schaffen wir."

Parallel gibt es neue Unterstützung aus der Politik: Die Grünen kritisierten neuerlich den Förderungsstopp. Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek war selbst vor Jahren Redakteurin bei "Südwind".

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