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Amazon-Technikchef: IT-Sicherheit großes Problem nach Coronapandemie

Die zunehmende Digitalisierung des Alltags in der Coronakrise bringt nach Einschätzung des Amazon-Technikchefs Werner Vogels neue Herausforderungen für die Sicherheit im Netz.

Symbolbild. SN/APA (AFP/Archiv)/NICOLAS ASFOURI
Symbolbild.

In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Onlinediensten dazugekommen, die leichte Beute für Cyberkriminelle werden könnten, warnte Vogels bei einem Auftritt bei der Innovationskonferenz DLD All Stars am Sonntag. "Wir müssen unsere Sicherheitsmaßnahmen aufrüsten. Das ist entscheidend."

Zugleich würden mit der Verlagerung von immer mehr Teilen des Alltags ins Internet die Attacken insgesamt attraktiver. Die "schlechten Akteure" im Netz entwickelten sich genauso schnell wie die guten.

Amazon ist über seine Sparte AWS ein führender Anbieter von Cloud-Diensten für Start-ups und etablierte Unternehmen. Die Sicherheit sei heute das Thema Nummer eins in seinen Gesprächen mit Kunden, sagte Vogels. Unternehmen griffen auch zu Cloud-Plattformen, weil sie sich nicht zutrauten, ihre Systeme auf eigene Faust zu schützen. Sicherheit sei ein Problem, das nicht mehr verschwinden werde.

Die vom Medienkonzern Burda veranstaltete DLD-Konferenz (Digital Life Design) will eine Brücke zwischen Technologie, Wirtschaft und Kultur schlagen. Das am Sonntag begonnene dreitägige Online-Event DLD All Stars kommt einer digitalen Version der jährlichen Konferenzen in München nah. Ein Leitthema solle die Frage sein, was die Welt nach der Coronapandemie brauche und wie es weitergehen solle, sagte DLD-Organisatorin Steffi Czerny.

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