Medien

Apple, Facebook und Microsoft zensieren für Chinas Regierung

Die "New York Times" wurde von Apple aus dem chinesischen App Store verbannt. Apple ist nicht der einzige IT-Riese, der die Pressefreiheit für den Zugang zum riesigen Markt opfert. Auch österreichische Medien sind von der Zensur betroffen.

Nicht nur die Chinesische Mauer schützt China vor Feinden. SN/hillebrand
Nicht nur die Chinesische Mauer schützt China vor Feinden.

Es ist nur eine Anwendung von mehr als zwei Millionen im Apple-eigenen App Store. Doch es ist eine mit Strahlkraft. Und sie aus dem Store zu löschen, hat eine besondere Signalwirkung. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Apple die "New York Times"-App für den chinesischen Markt gesperrt hat. Wie die US-Zeitung mitteilte, sei ihre Anwendung seit Ende Dezember nicht mehr im Store zu finden. Und ein Sprecher von Apple nannte auch den Grund: Die App sei nach Intervention der chinesischen Behörden entfernt worden, weil sie gegen "lokale Regularien" verstoße. Konkreter Auslöser soll laut "New York Times" ein Artikel gewesen sein, der inoffizielle Subventionen der chinesischen Regierung für Foxconn aufgedeckt hat. Foxconn ist ein lokaler Fertigungsbetrieb, der vor allem durch die Produktion von Apples iPhone groß geworden ist.

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