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Aus Papiermangel: Kuba reduziert Umfang der Zeitungen

Die Zeitungen in Kuba werden dünner: Aus Papiermangel müsse der Umfang einer Reihe von Publikationen reduziert werden, berichtete die Zeitung "Granma".

 Dicke Wälzer dürfen nicht sein. SN/fotolia/mhp/hssel
Dicke Wälzer dürfen nicht sein.

Am Mittwoch und am Freitag werde die Zeitung der Kommunistischen Partei nur noch mit acht statt wie bislang mit 16 Seiten erscheinen. Auch die Wochenblätter "Granma Internacional", "Trabajadores", "Orbe y Opciones" müssten ihren Umfang halbieren. "Juventud Rebelde", die Zeitung des Kommunistischen Jugendverbandes, werde samstags künftig nicht mehr erscheinen. Die Änderungen treten demnach am Freitag in Kraft.

"Schwierigkeiten bei der Verfügbarkeit von Zeitungspapier" machten diesen Schritt notwendig, hieß es in der Mitteilung. Die sozialistische Karibikinsel leidet unter dem wirtschaftlichen Niedergang des verbündeten Venezuela. Das südamerikanische Land liefert Kuba seit langem Öl zum Vorzugspreis, das die Regierung in Havanna dann auf dem Weltmarkt verkauft. Wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela wurden diese Lieferungen zuletzt immer weiter reduziert.

Quelle: Dpa

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