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Cable Days 2016: "Das Internet ist tot"

Seit zehn Jahren lädt die Wirtschaftskammer Branchenvertreter zu den Salzburger Cable Days. Zum Jubiläum des Breitbandkongresses wurde der Blick nach vorn gerichtet: Wie wird sich unser Leben in den kommenden zehn Jahren entwickeln?

Cable Days 2016: "Das Internet ist tot" SN/hill
Trendforscher Nils Müller bei seinem Vortrag im Salzburg Congress.Trendforscher Nils Müller bei seinem Vortrag im Salzburg Congress.

Wenn es nach Trendforscher Nils Müller geht, wird unsere Gesellschaft auf den Kopf gestellt. Quantifiziere man den Grad des Wandels, habe es zwischen 2010 und 2016 einen Sprung um sieben Prozent gegeben. Bis 2026 gehe man hingegen von einem 70-prozentigen Wandel aus. Müller macht vor allem fünf zentrale Trends fest:
Aufmerksamkeitsökonomie: Es werde noch wichtiger, aufzufallen. Das betreffe vor allem die Werbung.
Outernet: "Das Internet ist tot", sagt Nils Müller. Der Trend gehe zum "Outernet", also Digitalem, das in der realen Welt Platz nimmt, wie etwa beim Internet der Dinge.
Virtualization: Virtual Reality werde sich breit durchsetzen.
Künstliche Intelligenz: Immer mehr Dinge würden intelligent. Dadurch seien allein in Deutschland 18 Millionen Jobs gefährdet. "Es ist die größte industrielle Revolution, die wir jemals hatten", sagt Müller.
Advanced Robotics: Multifunk tionsroboter würden unser aller Leben bereichern.

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