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Das hat der ORF für 2019 geplant

Late-Night-Shows, mehr Information und viel Heimatbezug.

Der ORF gibt Peter Klien eine eigene Show. SN/orf/ramstorfer
Der ORF gibt Peter Klien eine eigene Show.

Abwechslung zwischen bewährten Formaten und neuen Strukturen verspricht der ORF für das kommende Jahr: Neben erprobten Publikumsmagneten wie "Dancing Stars" gibt es neue Talkformate, der Vorabend auf ORF 2 wird umgestellt und die Information insgesamt ausgebaut. Die Pläne wurden Journalisten vorab vorgestelltam Donnerstag folgte im ORF-Zentrum die offizielle Präsentation.

Bereits bekannt (SN vom 14. 11.) war der Umbau von ORF eins, der sich im kommenden Frühjahr werktags mit einer neuen "ZiB 18" und dem anschließenden "Magazin.eins" einstellen wird. Ein Infoschwerpunkt wird am Mittwoch mit regelmäßigen "Dok.eins"-Ausgaben gesetzt, denen künftig "Talk.eins" folgt. Zudem wird aus der "ZiB 24" eine "ZiB Nachtausgabe", die Richtung 23 Uhr rücken soll.

Im Bereich Comedy bekommt ab Herbst Peter Klien (bekannt aus "Willkommen Österreich") eine eigene Late-Night-Show ("Gute Nacht Österreich"). Ein unterhaltsamer Wettstreit heimischer Feuerwehrleute kündigt sich mit "Österreichs Helden" an. Programmschwerpunkte gibt es zu 50 Jahren Mondlandung und 100 Jahren Frauenwahlrecht.

Man merkt: Der ORF bespielt das Thema Heimat auch in den kommenden Monaten intensiv. Dementsprechend erhält die Bundesländershow "9 Plätze, 9 Schätze" mit "So isst Österreich" einen Ableger, in dem kulinarische Eigenheiten der Regionen präsentiert werden - auch darüber berichteten die SN bereits. Äußerst feudal gibt sich indes "Durch Österreichs Schlösser": Burgherren und Burgdamen öffnen dafür ihre Tore.

Quelle: SN, Apa

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