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Der spielerische Wandel

Der Absatz von Spielekonsolen wie Playstation und Xbox sinkt von Jahr zu Jahr. Und dennoch steigen die Einnahmen der Gamingbranche. Für beide Trends soll das Smartphone verantwortlich sein.

Die Entwicklung wirkt auf den ersten Blick beinahe dramatisch: 2008 wurden weltweit rund 90 Millionen Spielkonsolen verkauft. 2016 waren es lediglich 37 Millionen. In den acht Jahren ist der Verkauf jährlich gesunken - im Schnitt um sieben Prozent.

Für Branchenexperten ist der Hauptgrund schnell ausgemacht: das Smartphone. Jenes Gerät, das bereits Digitalkameras, Wecker oder MP3-Player aus dem Markt gedrängt hat, soll Konsolen das Leben schwer machen. Und in der Tat: Mobile Gaming, also Spielen per Smartphone, legt zu. Nach einer Erhebung des Marktbeobachters Newzoo wird 2016 das letzte Jahr gewesen sein, in dem die Branche mit Konsolen mehr Geld verdient hat als mit Smartphone-Lösungen. 2017 sollen 32 Prozent der Einnahmen durch Mobiles lukriert werden, Konsolen kommen auf 31 Prozent.

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