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Der "Stern" zeigt erstmals die gefälschten Hitler-Tagebücher

Das Hamburger Magazin "Stern" zeigt am Samstag erstmals öffentlich sieben der gefälschten Hitler-Tagebücher, die vor gut 35 Jahren einen Skandal sondergleichen auslösten.

 SN/APA/dpa/Miriam Schmidt

Die Zeitschrift hatte die Bände von dem Fälscher Konrad Kujau angekauft und dafür Millionen gezahlt. Seitdem lagern die Kladden im Safe des Verlagshauses von Gruner + Jahr, bei dem der "Stern" erscheint. Von den 62 Bänden wurden einzelne abgegeben, zum Beispiel an die Stiftung Haus der Geschichte und das Hamburger Polizeimuseum und waren dort schon zu sehen. Beim Tag der offenen Tür am Samstag (15. September) unterhält sich der stellvertretende Chefredakteur Thomas Ammann mit den Autoren Malte Herwig und mit Michael Seufert über das Thema, wie der Verlag mitteilte.

Das Magazin lädt aus Anlass seiner Gründung vor 70 Jahren in die Redaktionsräume ein. Der Journalist Henri Nannen hatte seine oft "Wundertüte" genannte Illustrierte am 1. August 1948 auf den Markt gebracht. Zu Hochzeiten hatte sie eine Millionenauflage. Aufgrund veränderter Lesegewohnheiten durch die Digitalisierung und mobile Endgeräte verzeichnet das Heft wie andere Zeitschriften der Branche Auflagenrückgänge. Im 2. Quartal lag die verkaufte Auflage des "Stern" bei 528 860 Exemplaren.

Quelle: Dpa

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